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»Wir wollen für die Bedürfnisse pflegender Angehöriger öffentlich eintreten um ihre Lebenssituation zu verbessern.«

"Baustelle Pflegesystem"

Ebenfalls in der "NEWS"-Ausgabe 25/10 schildert der stv. Präsident der Interessengemeinschaft pfegender Angehöriger Harald Goldmann, der seinen Bruder im Wachkoma pflegte, seine Erfahrung: "Es gibt zwar Stellen, an die man sich wenden kann, doch wurden uns diese nicht genannt." Die unzureichenden Informationen, psychische Belastungen und eine schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Pflege stellen enorme Herausforderungen dar, denen man plötzlich ausgesetzt ist.
Auf Grund der alternden Bevölkerung und der dadurch stark anwachsenden Zahl der Pflegefälle, werden die Kosten für die Pflege explodieren. Ein Pflegefonds wäre aber nicht die alleinige Lösung des Pflegeproblems. Es müssen vor allem die mobile Pflege ausgebaut und mehrere Tageseinrichtungen geschaffen werden, wie Monika Wild, Pflegeexpertin des Roten Kreuzes, analysiert. Und auch der Bedarf an PflegerInnen würde steigen. Ursula Thon-Lanik, diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester, Pflegedienstleitung des Roten Kreuzes, bekräftigt: "Es gibt immer mehr Menschen, die den Lebensabend daheim verbringen möchten - das bedeutet mehr häusliche Pflege."

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