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»Die Unterstützung und Betreuung älterer Menschen geschieht zum allergrößten Teil durch Familienmitglieder und freiwillige Helfer.«

Urlaubsunterstützung für pflegende Angehörige

Im Morgenjournal I und II (Ö1, 07:00 bzw. 08:00 Uhr) vom 27.06.2011 wurde das Thema "Urlaubsunterstützung für pflegende Angehörige" behandelt (ab 5:00 bzw. ab 07:52).

Das Bundessozialamt leistet finanzielle Unterstützung  um sich durch eine professionelle oder private Ersatzpflege vertreten lassen zu können, wenn der pflegende Angehörige verhindert ist (z.B. bei Urlaub).
Neben diversen Kriterien, die zu erfüllen sind, muss ein 5-seitiger Antrag eingereicht und diverse Nachweise erbracht werden.
Auf die Gewährung von Zuwendungen besteht kein Rechtsanspruch!

Die Präsidentin der Interessengemeinschaft, Birgit Meinhard-Schiebel, nimmt Stellung zu der Unterstützung des Bundessozialamts und fordert mehr Flexibilität bei den pflegefreien Tagen (ab 08:55 bzw. 09:43):

Die Geldleistung aus dem Unterstützungsfonds um bei Verhinderung pflegender Angehöriger professionelle oder private Ersatzpflege organisieren zu können, sollte zukünftig flexibler gestaltet werden. Die derzeitige Regelung, dass mindestens 7 Tage durchgehend in Anspruch genommen werden müssen, sollte aufgehoben und auch tageweises Inanspruchnahme ermöglicht werden.
Pflegende Angehörige sollen das Recht auf pflegefreie Tage haben. An diesen Tagen muss die öffentliche Hand die Pflege und Betreuung gewährleisten. Empfehlenswert wären mindestens 1 Tag pro Monat oder 12 Tage pro Jahr.

Hier können Sie mehr zu den aktuellen Forderungen der Interessengemeinschaft lesen.

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