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»Die Stimme pflegender Angehöriger soll gehört werden. Wir wollen sie stärken, damit sie in der Lage sind, für ihre Anliegen selbst einzutreten.«

Wiedereinführung des Pflege-Regresses belastet pflegende Angehörige massiv


Wien (Interessengemeinschaft Pflegender Angehöriger) – Die erneute Einführung des Regresses im Pflegebereich in der Steiermark stellt eine gravierende Verschlechterung für die Betroffenen dar.
Künftig werden Kinder für die Pflegeheimunterbringung der Eltern ab einem Nettoeinkommen von 1.500 Euro vier bis zehn Prozent und Eltern für ihre Kinder neun bis 15 Prozent zahlen.

„Oft ist die Aufnahme in ein Pflegeheim die einzige Möglichkeit, gute Versorgung des pflegebedürftigen Menschen sicherzustellen und gleichzeitig eine Überbelastung der Angehörigen zu vermeiden“,
weiß Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger.

Die IG pflegender Angehöriger hat einen Forderungskatalog zusammengestellt, der deutlich macht, was pflegende Angehörige – Lebenspartner, Kinder oder Eltern – leisten und welche Unterstützungen dringend seitens der öffentlichen Hand notwendig sind.

Die Interessengemeinschaft will pflegende Angehörige als gesellschaftspolitisch relevante Gruppe etablieren, um bei der Weiterentwicklung förderlicher Rahmenbedingungen für Pflege und Betreuung mitzuwirken.


Rückfragehinweis:
Birgit Meinhard-Schiebel
Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
E-mail: birgit.meinhard@ig-pflege.at
Mobil: +43 664 831 74 08

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