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»Wir brauchen einen Personenlift, um meine Mutti aus dem Bett zu heben. Beim Ansuchen dafür sind wir von Pontius zu Pilatus geschickt worden.«

Weniger Pflegegeldanträge - weniger Kosten?

Wien (Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger) - Laut Veröffentlichung des Sozialministeriums haben 2011 4.000 AntragstellerInnen kein Pflegegeld zugesprochen bekommen, 10.000 AntragstellerInnen erhielten eine niedrigere Pflegegeldeinstufung.

Sparen an der falschen Stelle ist in Wirklichkeit teurer als die rasche Unterstützung von Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen.

"Der Rückgang an Kosten für das Pflegegeld geht zu Lasten der pflegenden Angehörigen" kommentiert Präsidentin Birgit Meinhard-Schiebel von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger.
Gerade BezieherInnen der Pflegegeldstufen 1 und 2, die mit 54 % den grössten Anteil darstellen, werden fast ausschliesslich zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt.
"Durch die Anhebung der erforderlichen Stunden, um Pflegegeld zu erhalten, konnte eine Reduzierung der Pflegegeldanträge erreicht werden" lautet die Nachricht vom 14. 10. 2011.

"Pflegende Angehörige müssen gemeinsam mit den Pflegebedürftigen weiterhin neben der psychischen und physischen Last auch die finanzielle Last tragen. Auf Dauer rächen sich die Einsparungen an dieser Personengruppe. Langzeitpflege macht auch pflegende Angehörige krank".



Rückfragehinweis:
Birgit Meinhard-Schiebel
Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
E-mail: birgit.meinhard@ig-pflege.at
Mobil: +43 664 831 74 08


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