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Pflegende Angehörige hatten das Wort

... beim Symposium "Pflegende Angehörige – Wege zur Gesundheit durch Zusammenarbeit" am 16. April 2012 von 10:00-15:30 Uhr im Kärntner Landesarchiv in Klagenfurt.

Mehr als 220 am Thema  "Pflegende Angehörige" interessierte Betroffene und Professionisten/innen besuchten diese brandaktuelle Veranstaltung und erarbeiteten in Gruppen Wünsche, Einschätzungen und  Forderungen, die sie auch anschließend präsentierten.
All dies aneinandergereiht, ergab ein langes Wunschband und bildete die Basis für die anschließende Podiumsdiskussion.


© Sonya Konitsch, www.mein-klagenfurt.at

Viele berührende Statements von pflegenden Angehörigen (u.a. eine Mutter einer mehrfach behinderten jungen Erwachsenen; ein Enkel einer an Demenz erkrankten Oma; eine Mutter, die bereits seit 40 Jahren ihren psychisch kranken Sohn betreut) standen im Mittelpunkt.
Von Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, wurde berichtet, dass es geschätzte 20.000 Jugendliche und Kinder (4 bis 18 Jahre) in Österreich gibt, welche unbemerkt und alleine gelassen ihre Eltern während z.B. einer schweren Krebserkrankung pflegen oder für sie sorgen, wenn sie an einer Alkohol- oder Drogensucht leiden.

Die Öffentlichkeit kann an diesem Thema nicht mehr vorbeischauen. Es bedarf umfangreicher Maßnahmen.
Angeregt wurde dieser eine Million umfassenden Personengruppe in Österreich, die ihre Mitmenschen pflegen, eine Stimme zu geben und ihnen in den öffentlichen Medien einen fixen Platz einzuräumen.

Mit dieser Veranstaltung wurde ein weiterer wichtiger Schritt zur Sensibilisierung für dieses notwendige und uns alle betreffende Thema gesetzt.



Weitere Informationen und Fotos finden Sie hier!

Kontakt:
Maria Hoppe
Tel.: +43 664 / 181 76 54
Email: office@mariahoppe.at

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