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»Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt ständig. Neue Konzepte für Pflege und Betreuung sind notwendig.«

Neu im ORF: die Pflegeminute

Es geht ja doch! Ein verschwiegenes Thema kommt zaghaft ans Licht:

Am 11. September startete eine Kampagne, die eine neue Sensibilität für das Thema Pflege schaffen und Österreichs beliebteste Pfleger/innen vor den  Vorhang holen soll.

In Österreich gibt es rund 440.000 Pflegegeldbezieher/innen. Rund 50% der Personen, die heute Pflegegeld beziehen, sind mindestens 81 Jahre alt. Der Anteil dieser Altersgruppe liegt heute bei etwa 5%, wird bis zum Jahr 2030 auf 7% und bis 2050 auf 11,5% steigen. In absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das, dass die Anzahl der Menschen in dieser Altersgruppe von derzeit 440.000 auf fast 1,1 Million zunehmen wird.

Der größte Teil der pflegebedürftigen Menschen (rund 85%) wird zu Hause gepflegt. Sie werden von über 100.000 professionellen Pfleger/innen betreut und auch Angehörige leisten hier einen wertvollen Beitrag.

"Pflege betrifft jeden – heute oder morgen, direkt oder indirekt", sagt Robert Lass­hofer von der Wiener Städ­tischen Versicherung.

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger begrüßt die neue Kampagne, die auf das Thema Pflege und die Anzahl Betroffener (und damit hochrechenbar die Zahl der pflegenden Angehörigen) öffentlich hinweist.

"Dass zu den über 440.000 Pflegegeldbeziehern/innen Österreichs mindestens ebensoviele bzw. noch viel mehr pflegende Angehörige aller Altersstufen kommen, die unerkannt und unbezahlt Pflege und Betreuung leisten, muss noch deutlich in den Vordergrund gerückt werden - aber die Pflegeminute ist hoffentlich erst der Anfang einer Kampagne," so Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger.



Quellen:


Die Kampagne wurde von Wiener Städtische Versicherung, Erste Bank, Wirtschaftsministerium, Sozialministerium und dem ÖGKV ins Leben gerufen.

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