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»Wir wollen die Lebenssituation pflegender Angehöriger durch gezieltes öffentliches Eintreten für ihre Bedürfnisse verbessern.«

Buchtipp: Hoffen ist viel

"hoffen ist viel"
Rezension von Claudia Gröschel-Gregoritsch

Christine Hochgerner ist ein Drahtseilakt gelungen: eine Geschichte über die Liebe in den Zeiten der … nein, nicht Cholera, aber der Verletzung und der Bedrohung. Man könnte meinen, enger werdender Welten, Perspektiven. Aber: Das Ganze spielt sich ab vor dem weiten Horizont einer niederösterreichischen Dorflandschaft.
Man spürt die Zeit verstreichen. Gedanken, Gespräche, Begegnungen, Alltägliches und Tiefgründiges umspielen einander und bilden ein eigenes Muster. Fast als würde da jemand am Wegrand sitzen und klöppeln.
Es geht um Krankheit, um Krebs, und es geht um pflegebedürftige Eltern, auch um das Begleiten eines Wegdriftens in die Demenz. Ja, es sind schwere Themen, die da verwoben werden – sonderbar, dass sich beim Lesen dann und wann eine derartige Leichtigkeit einstellt, die staunen macht.
Die Bodenhaftung und die Körperlichkeit der Protagonistin - und auch die ihrer Gefährtinnen in dieser Lebensepisode - sind dennoch immer spürbar; selbst wenn Cornelia auf ihrem filigranen Hochsitz für kostbare Momente über den Feldern zu schweben scheint.
Man möchte ihr, ihnen allen, viel Glück wünschen. - Und dem Buch viele Leser/innen. Es lohnt sich!

Christine Hochgerner, hoffen ist viel
Erschienen im September 2013 in der „Edition Weinviertel“
ISBN 978-3-902589-47-7 EUR 13,–
*Download > hoffen ist viel.PDF

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