Sie stimmen zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Nähere Infos, siehe Datenschutz.
Schrift zu klein?
Drücken Sie die Tasten "Strg" und "+" für große Schrift. Mit "Strg" und "-" wird die Schrift kleiner.
Sie sind hier: Home / News / Meldung

»Die Stimme pflegender Angehöriger soll gehört werden. Wir wollen sie stärken, damit sie in der Lage sind, für ihre Anliegen selbst einzutreten.«

"pflegekongress13"

Am 28. und 29. November 2013 hat "pflegenetz"  in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt zum elften Mal den "pflegekongress13" veranstaltet.
Der "pflegekongress13" hat Pflegenden, ManagerInnen, LehrerInnen, StudentInnen, ForscherInnen und WissenschaftlerInnen die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsarbeiten zu präsentieren, Praxisprojekte vorzustellen, Informationen auszutauschen, Networking zu betreiben, voneinander zu lernen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern.
 
Fotocredit:pflegenetz

Die Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, Frau Birgit Meinhard-Schiebel, hat unter dem Motto "Ist da niemand" über Kinder als pflegende Angehörige referiert. Dass ca. 42.700 Kinder zwischen 5-18 Jahren in Österreich ihre kranken Eltern pflegen, ist erst seit kurzem einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Kinder dieser Altersgruppe erleben sich selbst oft nicht als Pflegende. Dennoch sind sie die ersten, die im Krankheitsfall  - wenn es ihnen möglich ist -  ihre kranken Eltern unterstützen. Diese "Selbstverständlichkeit" kann aber auch zu einer Überforderung für die Kinder werden, selbst dann wenn sie persönlich stolz darauf sind was sie leisten können. Wie vor allem Pflege- und Betreuungspersonen diese Kinder unterstützen und begleiten können, ist eine wichtige Herausforderung. Nur zu oft werden Kinder in dieser Situation einfach nicht wahrgenommen oder übersehen.

Weitersagen: Facebook Twitter