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»Die Etablierung von pflegenden Angehörigen als politisch relevante Gruppe ist uns wichtig.«

Inanspruchnahme von Pflegekarenz -und Pflegeteilzeit

Aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung von Sozialminister Rudolf Hundstorfer geht hervor, dass im ersten Halbjahr 2014 672 Personen aufgrund einer Pflegekarenz oder einer Pflegeteilzeit  Pflegekarenzgeld bezogen haben.  Der Bezug des Karenzgeldes ist seit Anfang dieses Jahres möglich.

In 75 Fällen wurde ein Pflegekarenzgeld aufgrund einer Pflegeteilzeit gewährt. Der weitaus größere Teil der Anträge (597) wurde im Rahmen einer Pflegekarenz genehmigt. Dabei wurden die meisten Anträge in der Steiermark gewährt (135), danach in Niederösterreich (108) und in Oberösterreich (104). Es waren großteils Frauen (71,92%), die das Karenzgeld in Anspruch genommen haben. Die durchschnittliche Höhe des Pflegekarenzgeldes betrug in den ersten sechs Monaten täglich 29,47 €.

In 215 Fällen wurde ein Pflegekarenzgeld aufgrund einer Familienhospizkarenz bzw. - teilzeit zur Sterbebegleitung gewährt. Darüber hinaus wurde es in 185 Fällen zur Begleitung von schwerkranken Kindern genehmigt.

Pflegende Angehörige haben seit Anfang 2014 die Möglichkeit, bis zu drei Monate in Pflegekarenz oder Pflegeteilzeit zu gehen. Für die Job-Unterbrechung ist ein Karenzgeld analog zum Arbeitslosengeld (bis zu maximal 1.400 € monatlich) vorgesehen. Voraussetzung ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

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