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»Die Unterstützung und Betreuung älterer Menschen geschieht zum allergrößten Teil durch Familienmitglieder und freiwillige Helfer.«

Anhörung zur Enquete-Kommission "Würde am Ende des Lebens" - Parlament 23.01.2015

Vielen Dank an die ExpertInnen hier im Hohen Haus zu diesem wichtigen Thema "Würde am Ende des Lebens".

Als Vertreterin der pflegenden Angehörigen in Österreich weiß ich, wie schwer sich pflegebedürftige Menschen, ihre Angehörigen und Zugehörigen im bürokratischen Dschungel rund um das Thema tun.

Das Bedauern, dass PatientInnenverfügung und Vorsorgevollmacht so wenig in Anspruch genommen werden ist ein wenig scheinheilig.

Es braucht dringend mindestens 2 Schritte, um möglichst vielen Menschen ihre Nutzung rechtzeitig zu ermöglichen.

Eine breite öffentliche Kampagnisierung in Zeiten von medialen Möglichkeiten wie heute: Facebook, Twitter, Printmedien, TV und und und..

Und die Kostenfreiheit für die Verfügungen auch außerhalb der PatientInnenanwaltschaften.

Sie ersparen letztlich die gewaltigen Folgekosten, die im System entstehen, wenn es keine PatientInnenverfügung und Vorsorgevollmacht  gibt.

Abgesehen von der Forderung nach Kostenfreiheit für die BürgerInnen: Sagen Sie bitte nicht, der Sozialstaat ist nicht für alles da. Es ist seine Aufgabe, Menschen zu schützen, zu unterstützen und ihnen zu helfen. Sie dürfen nicht dafür bestraft werden, wenn sie etwas nicht wissen. Und wenn sie es wissen, durch Unkosten behindert werden. Wer an Bildung und bestmöglicher BürgerInneninformation spart, darf sich nicht wundern, wenn Menschen zu wenig wissen.                  

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