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»Die Etablierung von pflegenden Angehörigen als politisch relevante Gruppe ist uns wichtig.«

24 h Betreuung im Blickpunkt

Der Ministerrat hat im Mai 2015 eine Reform der 24-Stunden-Betreuung beschlossen. Die entsprechende Novelle der Gewerbeordnung trennt die Tätigkeiten von Vermittlungsagenturen und PersonenbetreuerInnen und schafft somit ein eigenes freies Gewerbe für die Personenbetreuung.
Es gibt in Österreich über 20.000 Personen, die die 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen. Diese Reform schafft die Grundlagen für eine entsprechende Qualitätssicherung und bringt mehr Transparenz:
Der Kunde wird künftig wissen, ob sein/e VertragspartnerIn persönlich die Betreuung übernehmen wird oder reine/r VermittlungsdienstleisterIn ist.  Weiterhin zulässig ist, dass der/die einzelne PersonenbetreuerIn die eigene Vertretung organisiert - etwa im Falle einer Krankheit oder anderer kurzfristiger Verhinderungen. Auch der bisherige Berufsumfang der Vermittlungsagenturen wird nicht eingeschränkt. Bestehende Agenturen können sich auf das neue freie Gewerbe ummelden.

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger fordert, die Qualität der 24-Stunden-Betreuung weiter auszubauen und dazu entsprechende Kriterien zu erarbeiten.
Das Ziel sind faire Vertragsstandards zwischen Agenturen und Kunden sowie zwischen Agenturen und PersonenbetreuerInnen. Dazu gehört auch Transparenz beim Angebot von Vermittlungsagenturen und den Zahlungsflüssen.

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