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»Ohne die Arbeit pflegender Angehöriger wären Pflege und Betreuung bereits zu einer unbewältigbaren Aufgabe im Sozial- und Gesundheitswesen geworden.«

IG-Pflege fordert Ausweitung der Pflegefreistellung

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger befürwortet die jüngste Ankündigung des Sozialministers, die Pflegefreistellung auszuweiten. Derzeit müssen Menschen, die Pflege und Betreuung als nahe Angehörige übernehmen, für eine Pflegefreistellung nachweisen, dass sie im gemeinsamen Haushalt leben. Ausgenommen sind davon nur Eltern, die ihre Kinder pflegen. Oft sind es jedoch Eltern selbst oder Großeltern, die Unterstützung benötigen.
„Erwachsene Kinder leben in den seltensten Fällen mit ihren Eltern oder Großeltern beisammen“, sagt die Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, Birgit Meinhard-Schiebel. „Ihnen bleibt unter diesen Umständen keine Möglichkeit, die gesetzlich geregelte Pflegefreistellung in Anspruch zu nehmen.“ Wie so viele pflegende Angehörige geraten sie damit in eine Notsituation, die gerade in den ersten Tagen der Pflege und Betreuung zu einer zusätzlichen Belastung wird.
"Eine Streichung dieser realitätsfernen Voraussetzung, die noch dazu nachgewiesen werden muss, ist ein wichtiger Schritt, um die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege zu garantieren", sagt Birgit Meinhard-Schiebel. Sie betont die Wichtigkeit, pflegende Angehörige und Zugehörige zu unterstützen, da sie als größter privater Pflegedienst in Österreich eine wichtige Funktion haben und jede Art von Entbürokratisierung verdient haben. 

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