Schrift zu klein?
Drücken Sie die Tasten "Strg" und "+" für große Schrift. Mit "Strg" und "-" wird die Schrift kleiner.
Sie sind hier: Home / News / Meldung

»Wir wollen Versorgungslücken identifizieren und für Verbesserungen eintreten.«

Welt-Alzheimer-Tag am 21.9.2016

Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger, zum Welt-Alzheimer-Tag am 21.9.2016

An Alzheimer und Demenz erkrankte Menschen und ihre pflegenden Angehörigen brauchen dringend Unterstützung!

Weltweit sind immer mehr - und nicht nur sehr alte Menschen - von einer Demenzerkrankung wie Alzheimer betroffen. "Niemand kann sich sicher sein, nicht eines Tages daran zu erkranken. Deshalb müssen die heute bereits vorhandenen Möglichkeiten für Diagnose und Behandlung allen zur Verfügung stehen" sagt Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger.

Pilotprojekte wie zum Beispiel das des Psychosozialen Dienstes Wien (PSD) sind wichtige Anlaufstellen, um im Verdachts- und Bedarfsfall rasch Hilfe zu leisten. "Die Erkrankung zieht sich oft über Jahre und stellt sowohl für die Erkrankten als auch für die pflegenden Angehörigen und Zugehörigen eine enorme physische und psychische Belastung dar. Umso wichtiger sind Beratungs- und Entlastungsangebote, die sich speziell der Lebenssituation der Betroffenen widmen. Nur durch individuelle und individualisierte Pflege und Betreuung können Betroffene möglichst lange ihre Lebensqualität erhalten. Pflegende Angehörige und Zugehörige brauchen individuelle und flexibel nutzbare Auszeiten, psychologische Unterstützung und das Gefühl, in dieser schwierigen SItuation nicht allein gelassen zu werden".

Weitersagen: Facebook Twitter Digg