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»Für mich gehört der Zeitdruck zu den größten Belastungen. Ich muss meine Familie, meine Arbeit und die Pflege meines Vaters unter einen Hut bringen.«

Gender Pay Gap und pflegende Angehörige

Gender Pay Gap20.10.2016 - Liga der
Menschenrechte Wien

Eine hochinteressante und spannende Veranstaltung mit einer intensiven und umfangreichen Diskussion mit ExpertInnen aus Frankreich und der Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger.

In der Studie des Instituts IRES (Institute for Economic and
Social Research), präsentiert von Antoine Math, wird deutlich,
dass europaweit die informelle Pflege und Betreuung zunimmt
und damit auch die Belastung der Betroffenen öffentlich wird.
Unterstützung und Entlastung ist dringend notwendig!

Die Präsidentin der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger betont, dass durch die Übernahme von Pflege und Betreuung Frauen sehr oft einkommensmässig weiter stark benachteiligt werden und diese Benachteiligung Einfluß auf die Pensionsleistung hat - den Gender Pension Gap, der noch kaum auf der politischen Agenda wahrgenommen wird.

In Österreich gibt es mittlerweile seitens der öffentlichen Hand wie z. B. dem Sozialministerium sehr gute Unterstützungsangebote, sie werden aber nach wie vor zu wenig wahr - und in Anspruch genommen.

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger hat auf politischer Ebene durch intensive Kooperation und Netzwerkarbeit bereits viel erreicht. Ihre Informationsarbeit reicht bis in Wirtschaftsbetriebe und in öffentliche Veranstaltungen, steht aber auch Betroffenen direkt zur Verfügung.

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