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Neuigkeiten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Wir freuen uns, über Neues aus dem Bereich Pflege und Betreuung und über Aktivitäten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger zu berichten.

5. Jahreskonferenz der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Am 16. April 2015 lud die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
zur 5. Jahreskonferenz.
Wir freuen uns, dass über 80 Personen der Einladung gefolgt sind!

Bei der Jahreskonferenz wurden die Lebensumstände pflegender Angehöriger und aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen und Sozialbereich beleuchtet.

Sektionschef Mag. Manfred Pallinger berichtete über die Entwicklung einer Demenzstrategie, Frau Mag. Sabine Höfler und Frau Mag. Barbara Fröschl über den Demenzbericht und Präventionsmaßnahmen.

Dr. Wolfgang Stütz bietet kostenlose Unterstützung bei Pflegegeldverfahren an.

In einem sehr persönlichen und berührenden Bericht ezählte Frau Pfundner-Klimenko vom Alltag mit zwei schwerst behinderten Kindern.

Nach dem Filmtrailer "Still Alice" wies Frau Mag.a Monika Wild in ihrem Vortrag auf die Wichtigkeit von sozialen Netzwerken, speziell in Belastungssituationen, hin.

Die Vorträge regten zur Diskussion an und in den Pausen gab es zusätzlich die Möglichkeit sich auszutauschen.
Hier erfahren Sie mehr und können auch die Vortragsunterlagen downloaden!

Neues Angebot für pflegende Angehörige ab 2015

Neues Angebot für pflegende Angehörige:
Das Angehörigengespräch

Erfahrungen bei Hausbesuchen durch die „Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege“ haben gezeigt, dass pflegende Angehörige oft psychisch belastet sind. Um zur Prävention von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die anstrengende Pflegetätigkeit beizutragen, soll ab 2015 das Angehörigengespräch angeboten werden.

Künftig soll auf Wunsch ein Hausbesuch für die Hauptpflegeperson zum Aufarbeiten jener Probleme, die sich durch die belastende Pflegesituation ergeben, angeboten werden. Durchgeführt wird das Angehörigengespräch von PsychologenInnen, SozialarbeiterInnen und anderen fachkundigen Personen. Dieses Gespräch kann auf Wunsch auch an einem anderen Ort als daheim stattfinden.

Dabei soll auf folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

  •     Entlastungsgespräch (Bestärken und Ermutigen)
  •     Unterstützung zur Selbsthilfe (Empowerment)
  •     Information und Aufklärung zur Situationsbewältigung
  •     Aufzeigen der eigenen Kräfte und Stärken
  •     Aufzeigen von regional verfügbaren Unterstützungsstrukturen


Dieses Angebot ist kostenlos!

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger wird über die weitere Entwicklung berichten.

Juniorcamp: Auszeit für pflegende Kinder

Es gibt österreichweit über 40.000 pflegende Kinder und Jugendliche.
Ihr Alltag daheim mit einer kranken Mutter oder einem kranken Vater ist sowohl körperlich als auch psychisch sehr belastend. Das Juniorcamp des Jugendrotkreuzes bietet ihnen bei abwechslungsreicher Freizeitgestaltung mit Spiel und Sport die Möglichkeit, zumindest für kurze Zeit abzuschalten.
Mehr Informationen zum Juniorcamp des Österreichischen Jugenrotkreuzes:

* Link > Juniorcamp

24 h Betreuung im Blickpunkt

Reform der 24-Stunden-Betreuung:
Gewerberechtliche Trennung von VermittlerInnen und BetreuerInnen

Der Ministerrat hat eine Reform der 24-Stunden-Betreuung beschlossen. Die entsprechende Novelle der Gewerbeordnung trennt die Tätigkeiten von Vermittlungsagenturen und PersonenbetreuerInnen und schafft somit ein eigenes freies Gewerbe für die Personenbetreuung.

Es gibt in Österreich über 20.000 Personen, die die 24-Stunden-Betreuung in Anspruch nehmen. Diese Reform schafft die Grundlagen für eine entsprechende Qualitätssicherung und bringt mehr Transparenz:
Der Kunde wird künftig wissen, ob sein/e VertragspartnerIn persönlich die Betreuung übernehmen wird oder reine/r VermittlungsdienstleisterIn ist.  Weiterhin zulässig ist, dass der/die einzelne PersonenbetreuerIn die eigene Vertretung organisiert - etwa im Falle einer Krankheit oder anderer kurzfristiger Verhinderungen. Auch der bisherige Berufsumfang der Vermittlungsagenturen wird nicht eingeschränkt. Bestehende Agenturen können sich auf das neue freie Gewerbe ummelden.

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger fordert, die Qualität der 24-Stunden-Betreuung weiter auszubauen und dazu entsprechende Kriterien zu erarbeiten.
Das Ziel sind faire Vertragsstandards zwischen Agenturen und Kunden sowie zwischen Agenturen und PersonenbetreuerInnen. Dazu gehört auch Transparenz beim Angebot von Vermittlungsagenturen und den Zahlungsflüssen.

Verleihung der Florence-Nightingale-Medaille

Es kommt nicht jeden Tag vor...
dass jemand die Florence-Nightingale-Medaille verliehen bekommt. Ist sie doch eine hochrangige Auszeichnung für Menschen, die sich mit großem Engagement und hoher Kompezenz menschlich und fachlich für das Thema Pflege einsetzen. Hunderttausende Menschen brauchen tagtäglich Pflege und Betreuung, ihnen widmet sich Frau Mag.a Monika Wild, Leiterin der Abteilung Gesundheits - und Soziale Dienste im Österreichichischen Roten Kreuz seit Jahren. Die Zuerkennung dieser besonderen Auszeichnung am Internationalen Tag der Pflege nehmen wir zum Anlass, uns bei ihr für ihre Unterstützung und ihr Engagement für die Interessengemeinschaft ganz herzlich zu bedanken.

Pflege - und Betreuungspreis 2015

Die Volkshilfe Österreich und das pflegenetz vergeben 2015 bereits zum achten Mal einen bundesweiten Pflege- und Betreuungspreis.

Gewürdigt wird das Engagement all jener, die sich der Pflege und Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen annehmen.

Die Volkshilfe freut sich auf Ihre Einreichungen!
Einsendeschluss: 8. Oktober 2015

Kategorie 1: Pflegende Angehörige

Ausgezeichnet werden Personen, die sich der Pflege und Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen in den eigenen vier Wänden annehmen.
Jede Einsendung trägt dazu bei, das Engagement pflegender Angehöriger einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und entsprechend zu würdigen.

Auch Vorschläge für Preisträger/innen werden gerne entgegengenommen.
Um als pflegende/r Angehörige/r nominiert zu werden sind drei Fragen zu beantworten.

Weitere Kategorien:

Kategorie 2: Ehrenamtliche HelferInnen
Kategorie 3: Unternehmen
Kategorie 4: Pflegende Kinder und Jugendliche sowie deren
                   UnterstützerInnen

Alle  Informationen dazu:

* Link > Pflegepreis

Anmeldeformulare:

* Download > Pflegepreis.PDF


Warum der Name Luise?
Der Österreichische Pflege- und Betreuungspreis trägt seit 2014 den Namen Luise. Bei der Gründungsversammlung am 21. März 1947 in Wien wurde Luise Renner – als eine der GründerInnen – zur ersten Präsidentin der Volkshilfe gewählt.
Zu dieser Zeit war Wien zerbombt, wie viele andere Städte Österreichs auch und die Not war unbeschreiblich. In dieser Situation gab es Menschen, die von dem Gedanken beseelt waren, anderen zu helfen. Luise Renner war eine von ihnen. Der ersten Volkshilfe-Präsidentin zu Ehren ist der Pflege- und Betreuungspreis nach ihr benannt. Die Bedeutung des Namens „berühmt“ und „weise“ ist auch die Maxime des Pflege- und Betreuungspreises.

Der Preis wurde von der Volkshilfe Österreich und dem pflegenetz initiiert und wird vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz sowie von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger unterstützt.

Veranstaltungen

Die Interessengemeinschaft konnte sich unter anderen bei folgenden Veranstaltungen präsentieren:

  • Gespräch mit Chefredakteur der Bezirkszeitung (Wien, 09.01.2015)
  • 1. Vernetzungstreffen “Demenzfreundlicher 3. Bezirk”  (Wien, 13.1.2015)
  • ÖAR – Vorstellung der IG-Pflege (Wien, 14.01.2015)
  • Öffentliche Anhörung der Enquete-Kommission zum Thema „Würde am Ende des Lebens“  (Wien, 23.01.2014)
  • abz austria, Vortrag über Situation pflegender Angehöriger (Wien, 27.01.2015)
  • Kick Off „ Demenzstrategie“ (Wien, 11.02.2015)
  • Gespräch Mag. Luger, Dachverband der Wr. Sozialeinrichtungen (Wien, 12.02.2015)
  • Expertinnen Interview  zum Thema "Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Angehörigenpflege", Forba (Wien, 04.03.2015)
  • „Frauen gestalten Medizin“,  Frauentag 2015, MedUni (Wien, 05.03.2015)
  • „Von gedachten Szenarien zu realen Empfehlungen“ Ergebnisworkshop im Rahmen der PACITA-Fallstudie über Future Ageing, Akademie der Wissenschaften
    (Wien, 09.03.2015)
  • Informations-und Orientierungsgespräch zur Verbesserung  der Rahmenbedingungen für Pflegestammtische, OÖ Landtag (16.03.2015)
  • Konzept „Pflege und Betreuung in Wien 2030“, Dachverband Wr. Sozialeinrichtungen (Wien, 18.03.2015)
  • Interview für die Wiener Bezirkszeitung (Wien, 19.03.2015)
  • Infoveranstaltung: „Was Sie als Betroffene wissen müssen“
    (St. Florian, 23.03.2015)
  • Geriatrie-Kongress, „Vorsicht zerbrechlich“ , Vortrag zur informellen Pflege
    (Wien, 27.03.2015)
  • Regionaltreffen in der Oststeiermark „Pflege geht uns alle an“
    (Puch bei Weiz, 08.04.2015)
  • Regionaltreffen im Ennstal (Aich, 14.04.2015)
  • 5. Jahreskonferenz de Interessengemeinschaft (Wien, 16.04.2015)
  • „So weit ich kann – pflegende Angehörige und ihr Weg“ – Filmabend
    (Wien, 20.04.2015)
  • Regionaltreffen in der Südoststeiermark (Unterlamm, 21.04.2015)
  • Hilfswerk Wien/Spielothek/Aktionsraum (Wien, 22.04.2015)
  • Sitzung in der Österr. Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation (Wien, 23.04.2015)
  • Veranstaltung Med-Uni Wien "Vielfalt macht erfolgreich", Präsentation der Steuergruppe Diversity und club meritus (Wien, 27.4.2015)
  • ExpertInnengespräch International Ambient Assisted Technology, Haus der Forschung (Wien, 28.04.2015)
  • Regionaltreffen im steirischen Zentralraum (Söding/St. Johann, 28.04.2015)
  • 2. Sitzung Demenzstrategie, BMASK (Wien, 30.04.2015)
  • Fest des Projektes "AUFTAKT" - Betreute Wohnmodelle (Wien, 30.04.2015)
  • Demenzvorträge im Seniorenwohnheim des ÖRK Salzburg (Großarl , 04.05.2015)
  • „Pensionisten-Stammtisch der GPA-djp Wien“ (Wien, 04.05.2015)
  • Regionaltreffen in der Oststeiermark (Wettmannstätten, 05.05.2015)
  • Innovage EU event "Providing online support services to informal carers, care professionals and employers across Europe" , Eurocarers (Brüssel, 06.-07.Mai 2015)
  • Infostand beim Tag der offenen Tür im SWH Itzling (Itzling, 08.05.2015)
  • Grüne Bildungswerkstatt Tirol World-Café "Gewalt in der Pflege" (09.05.2014)
  • Tag der Pflege (Wien, 12.05.2015)
  • Regionaltreffen in der Obersteiermark Ost (Kapfenberg, 19.05.2015)
  • Informationsveranstaltung für pflegende Angehörige der AK Stmk
    (Graz, 20.05.2015)
  • Gute Pflege aus Sicht der Beschäftigten. Ein Projekt Im Auftrag der Arbeiterkammer Wien (Wien, 22.05.2015)
  • Regionaltreffen in der Obersteiermark West (St. Lambrecht, 28.05.2015)
  • Sparkling Science Projekt „Who Cares – Szenarien für eine zukunftsweisende Sorgekultur“, IFF (Wien, 29. Mai 2015)

Veranstaltungshinweise:

  • Abschlussworkshop Projekt BEMIG – „Betreuungs- und Pflegebedarf älterer MigrantInnen: Bedarfsabschätzung und Herausforderungen“  (Wien,3.06.2015)
  • Vortrag: „Pflegende Angehörige: Rolle, Belastung, Bedürfnisse, Unterstützungsleistungen“, 8. Lehrgang  Entlassungs- und Case Management, Modul 3, (Wien, 08.06.2015)
  • Tag der offenen Tür: Evang. Paulskirche/IG-Pflege (Wien, 12.06.2015)
  • Infostand beim Tag der Begegnung im SWH Hellbrunn (Salzburg, 24.06.2015)
  • Leben mit Demenz gemeinsam gestalten, Diakonie-Dialoge (Linz, 25.06.2015)
  • Vortrag bei „Lebenswerte Region Fürstenfeld“ (Graz, 30.06.2015)
  • Gesundheitsgespräch Alpbach, "Damit habe ich nicht gerechnet“ - die Stimme für pflegende Angehörige, (Alpbach, 24.08.2015)
  • Vortrag: „Pflegende Angehörige: Rolle, Belastung, Bedürfnisse, Unterstützungsleistungen“, 8. Lehrgang,  Entlassungs- und Case Management, Modul 4, (Wien, 31.08.2015)
  • Infostand beim Bauernherbst im SWH Nonntal (Salzburg, 12.09.2015)
  • Gesundheitstag im HAUS ELISABETH (Zistersdorf, 13.09.2015)
  • Be different Day (Burg Lichtenstein, 13.09.2015)
  • 7. Fachtagung zu Pflege und Betreuung, Dachverband Wr. Sozialeinrichtungen + FSW  (Wien, 29.09.2015)
  • Geschlechtsbasierte Gewalt im Gesundheitswesen", Masterlehrgang "Pflegemanagement (Wien, 17.11.2015)