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Neues von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Wir freuen uns, über Neues aus dem Bereich Pflege und Betreuung und über Aktivitäten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger zu berichten.

Pflege - und Betreuungspreis "Luise" 2016 der Volkshilfe

Die Volkshilfe Österreich und das pflegenetz vergeben 2016 bereits zum neunten Mal einen bundesweiten Pflege- und Betreuungspreis.

Gewürdigt wird das Engagement all jener, die sich der Pflege und Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen annehmen.

Die Volkshilfe freut sich auf Ihre Einreichungen!
Einsendeschluss: 8. Oktober 2016

Kategorie 1: Pflegende Angehörige

Ausgezeichnet werden Personen, die sich der Pflege und Betreuung alter, kranker und behinderter Menschen in den eigenen vier Wänden annehmen.
Jede Einsendung trägt dazu bei, das Engagement pflegender Angehöriger einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen und entsprechend zu würdigen.

Auch Vorschläge für Preisträger/innen werden gerne entgegengenommen.
Um als pflegende/r Angehörige/r nominiert zu werden sind drei Fragen zu beantworten.

Weitere Kategorien:

Kategorie 2: Ehrenamtliche HelferInnen
Kategorie 3: Unternehmen
Kategorie 4: Pflegende Kinder und Jugendliche sowie deren
                   UnterstützerInnen

Alle  Informationen dazu:
* Link > Pflegepreis

Informationen zur Bewerbung:
* Link > Bewerbung

GuKG Novelle 2016

Im Juli wurde eine umfangreiche Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) beschlossen. Das GuKG sieht im Wesentlichen eine dreistufige Ausbildung vor, wobei neben der Pflegeassistenz (früher Pflegehilfe) und dem gehobenen Dienst (diplomiertes Personal) die so genannte Pflegefachassistenz als Zwischenstufe neu eingeführt wird. Es werden klare Kompetenzregelungen über die jeweilige Zuständigkeit beschrieben.

Bedingt durch die demografische Entwicklung erhöht sich die Pflegebedürftigkeit laufend. Durch die Novelle wird eine weitere Verbesserung der Qualität in der Pflege angestrebt. So können im gehobenen Dienst zwei Spezialisierungen gewählt werden, z.B. Palliativpflege und psychogeriatrische Pflege.

Hilfe für pflegende Angehörige - Das Angehörigengespräch

Sie brauchen Hilfe?
Entlastendes Angebot für pflegende Angehörige:
Das Angehörigengespräch

Erfahrungen bei Hausbesuchen durch die „Qualitätssicherung in der häuslichen Pflege“ haben gezeigt, dass pflegende Angehörige oft psychisch belastet sind. Um zur Prävention von gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch die anstrengende Pflegetätigkeit beizutragen, wurde ab 2015 das Angehörigengespräch eingeführt.

Damit wird auf Wunsch ein Hausbesuch für die Hauptpflegeperson zum Aufarbeiten jener Probleme, die sich durch die belastende Pflegesituation ergeben, angeboten. Durchgeführt wird das Angehörigengespräch von PsychologenInnen, SozialarbeiterInnen und anderen fachkundigen Personen. Dieses Gespräch kann auf Wunsch auch an einem anderen Ort als daheim stattfinden.

Dabei soll auf folgende Schwerpunkte gesetzt werden:

        Entlastungsgespräch (Bestärken und Ermutigen)
        Unterstützung zur Selbsthilfe (Empowerment)
        Information und Aufklärung zur Situationsbewältigung
        Aufzeigen der eigenen Kräfte und Stärken
        Aufzeigen von regional verfügbaren Unterstützungsstrukturen


Dieses Angebot ist kostenlos!

Kontakt:
Kompetenzzentrum des Sozialministeriums
Tel: 01/797 06/2705
qualitaetssicherung@svb.at

Unterstützung für pflegende Kinder und Jugendliche

Bei einer Erkrankung eines Familienmitglieds sind es nicht selten auch die Kinder bzw. Jugendliche, die als pflegende Angehörige fungieren. Um diese Familien speziell zu unterstützen, wurde von der Universität Wien das Unterstützungsangebot "Familienkonferenz – Pflege (FKP)" entwickelt, welche die Familien unter der Begleitung einem/r - in Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz - speziell geschulten KoordinatorIn in der selbstständigen Situationsverbesserung unterstützt. Die FKP wird bis Jänner 2017 in den Bundesländern Wien, Oberösterreich, dem Burgenland und der Steiermark für Familien mit pflegenden Kindern und Jugendlichen kostenfrei angeboten.

Die Organisatoren  sind auf der Suche nach Familien, in denen Kinder/ Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr) in die Pflege eines chronisch erkrankten Familienmitgliedes involviert sind und die an dem Angebot teilnehmen möchten.

Es gibt einen Flyer und  eine Facebookseite:
https://www.facebook.com/FamilienkonferenzPflege/,
über die sich Familien informieren können.

Falls Sie selbst betroffen sind und Unterstützung annehmen wollen - bitte melden Sie sich!
Wenn Sie im Kontakt mit möglicherweise entsprechenden Familien stehen, wären eine Weiterleitung der Information und/oder eine Kontaktvermittlung äußerst hilfreich.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Projektverantwortlichen gerne zur Verfügung.
Mail: julia.hauprich@univie.ac.at
tel:    43-1-4277-49816 .

Julia Hauprich (wissenschaftliche Mitarbeiterin)
Martin Nagl-Cupal (Projektleiter)

*Download > Flyer.pdf

Lebensklugheit in der Sorge

Lebensklugheit in der Sorge

In der Antike war es durchaus üblich, ein "Handbüchlein der Lebensklugheit" mit sich zu tragen. Diese Leitsätze konnten bei Bedarf "nachgeschlagen" werden und weiterhelfen.
Viele Pflegende geraten an ihre Grenzen, ohne es selbst zu merken und ohne Aufmerksamkeit durch das Umfeld. Vom sorgsamen Umgang mit sich selbst, vom Nachdenken über die eigene Rolle in der Gesellschaft, z.Bsp. als NachbarIn, vom Zuhören und Raum geben, vom verständnisvollen Umgang miteinander handelt dieses Büchlein. Jede/r kann sich in den Zitaten der pflegenden Angehörigen wiederfinden und das eigene Verhalten reflektieren - für ein besseres Miteinander.

Landecker Landbüchlein, Lebensklugheit in der Sorge
Ermahnungen an mich selbst
Patrick Schuchter unter Mitarbeit von Klaus Wegleitner und Sonja Prieth
StudienVerlag, ISBN 978-3-7065-5558-6
http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&titnr=5558

Ein spezielles Kunstangebot für Menschen mit Demenz und ihre Begleitpersonen

Das Leben ist bunt - Durch sensible Kunstbegleitung schöne Stunden im Belvedere erleben!

Schenken Sie Ihrem angehörigen Menschen mit Demenz und sich selbst  eine „Auszeit“ aus dem Alltag. Bei der Betrachtung von Kunstwerken können Sie Ihre/n Angehörige/n vielleicht ganz neu erleben und gemeinsam den Bildern sowie Objekten mit einer anderen Sichtweise begegnen. Das Kunsterlebnis berührt die Teilnehmer unmittelbar, regt die Kommunikation zwischen Betroffenen und Betreuern an und weckt Erinnerungen. Regelmäßig finden öffentliche Führungen für Menschen mit Demenz und Ihre Angehörigen zu unterschiedlichen Themen und wechselweise (je nach Ausstellung) an unterschiedlichen Standorten  statt.
Die Führungen dauern etwa 1 – 1,5 Stunden. Sitzgelegenheiten werden zur Verfügung gestellt.

Nähere Informationen dazu:
* Download > Belvedere

Eine Bitte in eigener Sache

Eine Bitte in eigener Sache:

Sollten Sie oder Ihre Organisation den Mitgliedsbeitrag für 2015 noch nicht bezahlt haben, dann ersuchen wir Sie, dies so bald wie möglich zu erledigen. Unsere Arbeit für pflegende Angehörige ist  mit Kosten verbunden, auch wenn der Großteil der Aktivitäten ehrenamtlich durchgeführt wird. Bitte unterstützen Sie die Interessengemeinschaft durch Ihren Beitrag!
Kontodaten:
Kontoinhaber: Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger
Bank: Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien AG
IBAN: AT 19 3200 0000 1105 6868, BIC: RLNWATWW
Danke für Ihre Unterstützung! 

Veranstaltungen

Die Interessengemeinschaft konnte sich unter anderem bei folgenden Veranstaltungen präsentieren:

 

  • Parlamentsklub Demenzplan 2016 (Wien, 13.01.2016)
  •  Studienpräsentation "Gute Pflege aus der Sicht der Beschäftigten"(Wien, 21.01.2016)
  • Gespräch mit Vizepräsident Klaus Widl, ÖAR (Wien, 22.01.2016)
  • SAIL Vienna 20135, Vorgespräch (Wien, 01.02.2016)
  • Club Zonta, Präsentation der  IG Pflege (Wien, 02.02.2016)
  • „Gesundheitskompetente Krankenbehandlungsorganisationen - Selbstbewertung und Implementation“, Allianz für Gesundheitsförderung (Wien,  08. 02.2016)
  •  Krebstag 2016 im Wiener Rathaus (Wien, 09.02.2016)
  • Abschlusspräsentation von  Active 80+ (Wien, 17.02.2016)
  • Besprechung für Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen zur Reform des Sachwalterrechts (Wien, 17.02.2016)
  • SeniorInnentag der Donaustadt, Vorstellung der IG-Pflege (Wien, 17.03.2016)
  • Fachtagung neuro.psycho.geriatrie „Aus allen Perspektiven dement?“ (Wien, 19.02.2016)
  • Interview für Beitrag in „Gesundheit Österreich“, Thema: “Ist häusliche Pflege Frauensache?“ (24.02.2016)
  • Vorstellung der IG-Pflege, Dachverband sozialer Einrichtungen (Wien, 25.02.2016)
  • Gespräch mit Dir. Wolfgang Krb, KWP HAUS Mariahilf (Wien, 03.03.2016)
  • Vorstellung der IG-Pflege bei Senior Aktiv (Wien, 09.03.2016)
  • Vorlauf- Veranstaltung Schmerz Symposium/PatientInnenforum,Vorstellung der IG-Pflege (Wien, 10.03.2016)
  • Eröffnung des Sozialpsychiatrischen Ambulatoriums und Tageszentrums Ottakring (Wien, 16.03.2016)
  • SeniorInnentag Donaustadt, Vorstellung IG-Pflege (Wien, 17.03.2016)
  • „Pflegende Angehörige als Ressource“, Modulreihe  im ÖGKV: – „Chronisch neurologische Erkrankungen im Fokus“  (Wien, 23.03.2016)
  • Fachtag neuro.psycho.geriatrie (Wien, 24.03.2016)
  •  „Wie die anderen“, Filmvorführung, Kinder in der Psychiatrie (Wien, 30.03.2016)
  • Auf Tuchfühlung mit Parkinson-Patienten – Aktionstag (Wien, 01.04.2016)
  • Tag der Pflege (Leoben, 12.04.2016)
  • Konferenz der IFA (Age and Health), (Kopenhagen, 17.04.2016)
  • Querdenksymposium der Caritas (Wien, 21.04.2016)
  • Steirischer Hausärztetag (Schladming, 23.04.2016)
  • „Gesundheit hat kein Alter“ (Graz, 25.04.2016)
  • Gesundheitspolitische Ziele 2020, Auftaktveranstaltung (Wien, HDB Seeböckg. 26.04.2016)
  • Wiener Töchtertag, KWP Haus Wieden  (Wien, 28.04.2016) 
  • Integra 2016 (Wels, 27.-29.04.2016)
  • „Wohnen wie Du und Ich“ , ExpertInnengespräch zum Thema „selbstbestimmt wohnen“ (Wien, 04. 05. 2016)
  • Gartentherapie für alte Menschen, BOKU (Wien, 04.05.2016)
  • „Der Familienrat in der Pflege“, Ö1 Radiodoktor, (Wien, 04.05.2016)
  • Lange Nacht der Pflege, Bezirksvorstehung 3.Bezirk (Wien, 09.05.2016)
  • Lange Nacht der Pflege (Graz, 11.05.2016)
  • Grüne Frauen: Tag der Pflege, Präsentation der  IG Pflege (Wien, 12.05.16)
  • 30 Jahre Lazarus Pflegezeitschrift, Kongress, „Wir müssen reden...“ 
    (Bad Ischl, 18. + 19.05.2016)
  • Bedeutung von „Selbstbestimmung“ und „Selbständigkeit“ für alte Menschen,
    die smarte Technologien verwenden
    Akademie der Wissenschaften (Wien, 30.05.2016)
  • Treffen der Plattform der LeiterInnen und stv. LeiterInnen der Bewohnerservicestellen, WPPA (Wien, 31.Mai 2016)
  • SELFIE 2010 Sustainable integrated care models for multi morbidity delivery, financing and performance (Wien, 08.06.2016)
  • „Armut und Alter“-Schwerpunkt pflegende Angehörige, Museum Graz,
    (Graz, 10.06.2016)
  • AuGeN auf. Auf Gesunde Nachbarschaft – aktiv und freiwillig, „ Pflegende Angehörige- die stillen Helden unserer Gesellschaft“ (Pfarre Hernau, 21.06.2016)
  • Generaldebatte zum Thema Gesundheit, Gemeinderat, Zusatzfrage zu pflegenden Angehörigen im Konzept „Pflege und Betreuung 2030) (Wien, 28.06.2016)
  • AuGeN auf. Auf Gesunde Nachbarschaft – aktiv und freiwillig, „ Pflegende Angehörige- die stillen Helden unserer Gesellschaft“ (Taxham, 29.06.2016)
  • Tag der offenen Tür (WIG) (Wien, 05.07.2016)  
  • „Who Cares? Was pflegenden Angehörigen hilft“  (Berlin, 06.07.2016)