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Neues von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Wir freuen uns, über Neues aus dem Bereich Pflege und Betreuung und über Aktivitäten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger zu berichten.

Rasche Hilfe, wenn hilfebedürftige, verwirrte Menschen aus dem betreuten Umfeld verschwinden

Das Bundeskriminalamt hat ein Formblatt für Angehörige und Betreuende von hilfsbedürftigen Personen erstellt. Für den Fall, dass sich solche Menschen unangekündigt aus ihrem gewohnten Lebensumfeld entfernen, soll dieses Formular bei der Suche und Identifizierung helfen. Bereits im Vorfeld können damit Informationen gesammelt und dokumentiert werden, die der Polizei dann sofort zur Verfügung stehen. So kann eine schnelle und zielgerichtete Suche eingeleitet und dadurch eine raschere Auffindung der vermissten Person ermöglicht werden.

* Download > Formblatt.pdf
* Download > Info Bundeskriminalamt

Betreuen Sie Alzheimer-PatientInnen?

Die EURAG Österreich ist derzeit in das EU- AAL Projekt "SUCCESS" - Successful Cargiver Communication ans Everyday Support in Dementia Care involviert.

Im Rahmen des Projektes wird eine einfache Smartphone-Applikation entwickelt, die Betreuungspersonen von Menschen mit Alzheimerdemenz (Angehörige oder professionelle Pflegekräfte) bei der Bewältigung der alltäglichen Herausforderungen unterstützen soll. Durch eine Vermittlung von relevantem Wissen mittels Trainingssessions und Rollenspielen können sich Betreuungspersonen bewusst mit der Kommunikation und Interaktion mit Ihren betroffenen Angehörigen auseinanderzusetzen. SUCCESS soll ermöglichen, in spezifischen Situationen richtig zu reagieren und auch mit den eigenen Gefühlen umgehen zu lernen. Zusätzlich zum Training bietet die Applikation sofortige Hilfe und Rat in konkreten Situationen.

Das Austrian Institute of Technology ( AIT) , ebenfalls Projektpartner bei SUCCESS, möchte nun einen ersten Prototypen bzw. Entwurf der Applikation abtesten, um zu sehen, ob die Entwicklung auch in die richtige Richtung geht.

Wir suchen daher Damen und Herren,

  • die mit der Betreuung von AlzheimerpatientInnen betraut sind (Angehörige oder professionelle Pflegekräfte)
  • die ein Smartphone besitzen und mit dem Umgang ein wenig vertraut sind
  • die Interesse haben, Feedback abzugeben und an der Entwicklung der Applikation mitzuwirken

Die Studie findet in der Woche von 4.12 bis 7.12 statt – als Aufwandsentschädigung erhalten die TeilnehmerInnen € 30.- (Dauer ca. 1,5 Std) - Termine werden individuell vereinbart!

Interessierte mögen sich bitte unter eurag@eurag.at oder 0664/ 91 32 143 melden!

Für das Projekt zuständig ist Frau Mag. Eva Reithner. Sie freut sich auf Ihren Anruf unter 0664/ 91 32 143 und steht für Fragen gerne zur Verfügung.


EURAG Österreich
Curlandgasse 22
1170 Wien
Tel.: 01/ 489 09 36
Fax: 01/ 481 53 01
Mail: eurag@eurag.at
www.eurag.at

Was es für die Zukunft der Pflege & Betreuung in Österreich braucht

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt präsentiert ein Positionspapier & fordert langfristige Lösungsansätze für die Herausforderungen der Zukunft im Bereich Pflege und Betreuung

Mehr dazu lesen?
* Download > Presseaussendung

Mindestsicherung und Pflegegeld

Neue Regelung für Wien und Niederösterreich:

Bisher wurde das  Pflegegeld als Einkommen des pflegenden Angehörigen gewertet und hat damit den Wegfall, bzw. die Kürzung der Mindestsicherung bewirkt.

Jetzt gibt es eine andere Lösung: Eine Reform der Landesbestimmungen zur Mindestsicherung. Die so genannte "Verordnung über die Berücksichtigung von Eigenmitteln" wird geändert. Pflegegeld zählt künftig im Rahmen der Mindestsicherung nicht zum Einkommen, wenn Pflegeleistungen für einen Angehörigen im gemeinsamen Haushalt erbracht werden.

Diese Regelung gilt in Niederösterreich ab Dezember 2017, in Wien ab 2018.
Bitte nehmen Sie für bestehende Verträge Kontakt mit der zuständigen Ansprechstelle auf: der Umstieg kann immer erst nach Ablauf des Vertrages oder bei Änderung der Voraussetzungen erfolgen.

Demenz und Aufnahme im Krankenhaus

Ein Krankenhausaufenthalt stellt sowohl für die PatientInnen als auch für ihre Angehörigen eine Ausnahmesituation dar. Besonders schwierig ist der Wechsel aus der gewohnten Umgebung für Menschen mit Demenz. Um ihnen und dem Betreuungspersonal im Krankenhaus die Situation zu erleichtern, wurden in Salzburg zwei Listen entwickelt, die hier unterstützen können:

Eine Checkliste für Angehörige vor der Aufnahme und ein Informationsbogen für die ÄrztInnen und das Pflegepersonal.

* Download > Checkliste_Angehörige.pdf
* Download > Informationsbogen.pdf

Rat und Hilfe für pflegende Kinder und Jugendliche

Who cares? Young carers!

In Österreich kümmern sich viele Kinder und Jugendliche um  Familienmitglieder mit einer körperlichen oder psychischen Erkrankung oder einer Behinderung.
Im Folder des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz finden sich alle Kontaktadressen auf einen Blick!

* Download > Folder_BMASK.pdf

Die Nacht ist heiter und rein

23 Menschen erzählen von Sternstunden und kostbaren Lebenserfahrungen

Eine filmische Chronik von Herbert Link

Was löst bei Ihnen Glück, Zufriedenheit, ein Strahlen in den Augen aus? Der neue Film von Herbert Link erzählt in berührender Weise von sehr unterschiedlichen Glücksmomenten.

Der Film ist eine Kooperation mit dem Bildungsministerium und dem Österreichischen Roten Kreuz und auch für den Einsatz in Schulen bestens geeignet.

Mehr dazu?

* Download > WienerZeitung
* Download > Trailer
* Download > Cover

Der Film wurde im Metrokino vorgestellt und ist ab sofort erhältlich:

avp-link@chello.at
Homepage avp

Für Schulen ist der Film über das Medienservice des BMB online verfügbar.

Veranstaltungen

Die Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger - vertreten durch RegionalkoordinatorenInnen und Vorstandsmitglieder - ist österreichweit bei diversen Veranstaltungen anzutreffen, um die Anliegen pflegender Angehöriger zu vertreten.

*  Download > Präsenz