Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Wiedner Hauptstraße 32, 1040 Wien
Tel: +43 (1) 58 900 DW 328 E-Mail: office@ig-pflege.at

Neuigkeiten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger

Wir freuen uns, über Neues aus dem Bereich Pflege und Betreuung und über Aktivitäten der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger zu berichten.

8. Nationaler Aktionstag für pflegende Angehörige

Seit 8 Jahren gibt es immer am 13. September den von der Interessengemeinschaft pflegender Angehöriger ins Leben gerufenen Aktionstag.

Mit einer großen Kartenaktion (Auflage 50.000 Stück) wird österreichweit auf die Bedürfnisse der pflegenden Angehörigen aufmerksam gemacht.

Das heurige Schwerpunktthema beschäftigt sich mit der Frage, wie pflegende Angehörige und Zugehörige als wichtige UnterstützerInnen im Katastrophen- und Krisenmanagement fungieren können, wenn die Welt aus den Fugen gerät.

Gerade im Krisen- und Katastrophenfall sind pflegende Angehörige und Zugehörige von pflegebedürftigen Menschen eine wichtige Begleitung, um auch für die Einsatzkräfte als kompetente Bezugspersonen an der Evakuierung mitwirken zu können. Gemeinsam mit ihnen sollen vor allem Betroffene einer Demenzerkrankung oder ME/CFS-Betroffene bestmöglich versorgt werden, um durch einen akuten Einsatz nicht zu Schaden zu kommen.

Neuer Chatbot hilft bei Fragen zu Pflege und Betreuung

PIA steht für Pflege-Informations-Assistent. Das Service soll Nutzer:innen helfen, schneller zur richtigen Antwort zu kommen. pflege.gv.at hat sich seit dem Start 2021 als zuverlässige Anlaufstelle für Fragen zu Pflege und Betreuung etabliert.

Hier finden Sie alle Informationen

Hier geht es zum Chat

 

Nordlicht – CS Betreuung für Menschen mit ME/CFS

CS NORDLICHT ist ein spezialisiertes Pflege- und Betreuungsangebot für Menschen mit ME/CFS in Wien, das sich aktuell im Aufbau befindet.

Finden Sie hier alle Informationen dazu

Terminvereinbarung

 

 

Was Sie in einem Letzte Hilfe Kurs lernen

Umsorgen von schwer erkrankten und sterbenden Menschen am Lebensende lernen

Das absolut Gemeinsame der Ersten Hilfe und der Letzten Hilfe ist, dass es auf jeden Menschen ankommt, der/die dieses Wissen hat und anwendet.

Wir vertrauen darauf: Die Mit-Wirkung Vieler bewirkt Vieles.

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Parlament beschließt neues Verlängerungsverfahren für Sterbeverfügungen

Der Nationalrat hat eine Novelle zum Sterbeverfügungsgesetz beschlossen.
Künftig sollen Sterbeverfügungen weiterhin grundsätzlich für ein Jahr gültig sein, innerhalb der ersten fünf Jahre nach ihrer Errichtung jedoch in einem vereinfachten Verfahren verlängert werden können.
Voraussetzung dafür ist eine ärztliche Bestätigung, dass die gesetzlichen Voraussetzungen – insbesondere die Entscheidungsfähigkeit, der freie und selbstbestimmte Entschluss sowie das Vorliegen einer entsprechenden Erkrankung – weiterhin erfüllt sind. Nach Ablauf von fünf Jahren muss das gesamte Verfahren erneut durchlaufen werden. 
Das vereinfachte Verlängerungsverfahren tritt mit 1. Februar 2027 in Kraft.
Bis dahin gelten die seit 1. Juni 2026 bestehenden Übergangsregelungen. 

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Umfrage zum Thema "Ethische Herausforderungen pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz"

Für eine Studie sucht die UMIT Tirol Teilnehmer:innen, die im häuslichen Umfeld Angehörige mit einer Demenzerkrankung betreuen.

Hier finden Sie alle Informationen dazu.

Für Ihre Teilnahme gibt es ein Einwilligungsblatt.

 

Veranstaltungstipp: Wundmanagement kann mehr-Hilfe zur Selbsthilfe

Nach dem großen Erfolg der Erstveranstaltung im Oktober 2025 geht das Konzept in die nächste Runde – mit denselben Werten: Fachwissen, das verständlich vermittelt wird, und echter Begegnung zwischen Patienten, Angehörigen, Pflegekräften und der Industrie.

Diesmal liegt der Schwerpunkt auf einem erweiterten Blick auf Wundversorgung: Was bedeutet Selbsthilfe konkret? Wie trägt Ernährung zur Heilung bei? Und welche Rolle spielen psychische Faktoren, wenn chronische Wunden den Alltag bestimmen?

Das Programm bringt bewährte Expertinnen und Experten sowie neue Perspektiven zusammen.

Dr. Heinz Gyaky – Ernährungsmediziner, Bad Tatzmannsdorf Eiweiß- und Nährstoffsubstitution im Krankheitsfall: Was macht wirklich Sinn?

OA Dr. Elisabeth Lahnsteiner – WUND.ORDINATION Wundheilung heute:
Wenn Fachwissen gemeinsam zur Heilung beiträgt

Michaela Krammel, DGKP, WDM – Pflegeexpertenpraxis Krammel:
Hilfe zur Selbsthilfe in der Wundversorgung: Autonomie der Betroffenen fördern.

Mag. (FH) Petra Heidler, PhD. MBA MSc BEd – Psychotherapeutin, Fachrichtung Hypnosepsychotherapie (ÖGATAP):
Ganzheitliche Wundbehandlung: Das biopsychosoziale Modell und die unterstützende Kraft der Hypnose.

Den Abschluss bildet ein Round Table mit Erfahrungsberichten von Patientinnen und Patienten mit chronischen Wunden.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Hier finden Sie das detaillierte Programm und die Anmeldung zur Veranstaltung!

Wo wir uns überall engagieren

Die Interessengemeinschaft hat auch heuer bereits an unzähligen Veranstaltungen teilgenommen, um die Anliegen und Probleme pflegender Angehöriger bekannt zu machen und an der Verbesserung der Lebensbedingungen zu arbeiten.

Hier finden Sie eine Aufstellung!